2021
Januar

Ein Theater für Zürich

12.1.21, 08:00 Uhr

Prof. Alexander Schwarz
Das Schauspielhaus Zürich kann im Vergleich zu seiner Bedeutung als eines der renommiertesten deutschsprachigen Theater mit seinen beiden Standorten in Zürich keine angemessene Spielstätte vorweisen. Während der traditionelle „Pfauen“ am Helmplatz eine zwar schöne, aber dennoch zu kleine Bühne aufweist, liegt der zweite Spielort im ehemaligen Industrieareal „am Schiffbau“ zu dezentral. Die Überlegung eines Ersatzneubaus für die Spielstätte am Helmplatz wurde wegen Bedenken der Denkmalpflege verworfen und damit die Gelegenheit vertan, das Haupthaus den Ansprüchen an ein großstädtisches Theater anzupassen. Dennoch ist die Frage für ein neues Zürcher Schauspielhaus weiterhin offen. Unser Semesterentwurf „Schauspielhaus“ soll deshalb einen neuen, progressiven, kulturellen Schwerpunkt in der Innenstadt herstellen, der der Bedeutung seines Ensembles auf architektonische Art gerecht wird.

Ein Schulhaus für Stuttgart

13.1.21, 08:00 Uhr

Prof. Alexander Schwarz

Raum X: RUNDGANG II

19.1.21, 08:30 Uhr

Prof. Sybil Kohl
Im internationalen Entwurf „Raum X“ beschäftigen wir uns mit den 3 Künstlerinnen – Monica Bonvicini (*1965), Rebecca Horn (*1944), Ana Mendieta (*1948 +1985) – und ihrem interkulturellen Umfeld. Wir entwickeln plastische Arbeiten/Rauminstallationen in Bezug auf die Thematik des Körperumraums und dessen Beziehung zu Raum.

55° Climate Centre Schardscha

21.1.21, 13:00 Uhr

Prof. Martin Ostermann
Schardscha strebt die Gründung eines Wissenschafts- und Besucherzentrums an, das die voranschrei-tende Veränderung des Klimas thematisiert. In einem wissenschaftlichen Ausstel-lungshaus soll ein Bewusstsein für die Problematik einer immer wärmer werdenden Klimazone geschaffen werden. Es werden Ideen für ein Leben in einer bereits fortge-schrittenen Klimaveränderung und technische Lösungen zur Bekämpfung der Erder-wärmung in der Gegenwart gezeigt. Das Gebäude soll Besucher aus der ganzen Welt anziehen und das Verantwortungsbewußtsein der Weltgemeinschaft für den Erhalt des Klimas stärken.

Schwarzbrot: Wie Wohnt... Kai Beck?

27.1.21, 18:00 Uhr

Kai Beck und Sebastian Heinemeyer
Hallo zusammen, heute Abend ist wieder Schwarzbrot! Kai Beck und Sebastian Heinemeyer führen uns live um 19:00 durch das Haus B in Stuttgart. Wir freuen uns auf euch!
Februar

Projekt Stadt und Landschaft - Abschlussrundgang WS20/21

1.2.21, 07:00 Uhr

Prof. Baum / Prof. Böhm
Das Projekt Stadt und Landschaft findet jedes Wintersemester als Teil der Grundlehre des Bachelor-Studiengangs Architektur und Stadtplanung statt. Für ein rund 15 ha großes Areal am Neckar zwischen Untertürkheim und Wangen wurde ein Konzept entwickelt und zu einem städtebaulich-freiräumlichen Entwurf und Rahmenplan ausgearbeitet. Die Studierenden haben in Dreiergruppen entweder das Areal "Bruckwiesen" oder das Areal "Wangener Hafen" bearbeitet. Die in den Gruppen entstanden verschiedene städtebauliche Visionen für diese Areale werden im Abschlussrundgang vom 23. bis 25 Februar Präsentiert.

The fabric of the city, thinking in analogies and metaphors (Seminar)

2.2.21, 09:30 Uhr

Prof. Ludloff
Like hardly any other city, Venice can be read as a place of longing and thus at the same time as a symbol for the life and death of our cities (cf. Thomas Mann‘s novella „Death in Venice“ from 1911). We want to analyse Venice as a special case in history and at the same time as a style-defining city typology. This takes place without a direct encounter with the place itself, this form of placeless analysis increases the utopian moment (utopia = placelessness), so that Venice experiences an increase in its form as a place of longing. We are particularly interested in analysing the relationships in the city that are not clearly measurable and making them representable. In morphological structural studies we want to use „soft“ analytical tools such as private photographs, novels, historical and contemporary paintings, plans, drawings and sketches, to show the allegories and metaphors in the fabric of the city. The aim of this form of analysis is to broaden our access to the city and to sensitize us to new topics, which we would like to call „aesthetics of the social“.

Standpunkte der Baukultur

3.2.21, 11:30 Uhr

Prof. Schwarz
Finale Abgabe Plakat "Standpunkte" mit Tutor*innenbesprechung.

Schwarzbrot: Wie Wohnt... Werner Sobek?

3.2.21, 18:00 Uhr

Prof. Dr. Dr. E.h. Dr. h.c. Werner Sobek
Schwarzbrot live um 19:00 mit Werner Sobek und seinem Haus R128. Wir freuen uns auf euch!

IntCDC Constructive Conversations presents: Components for a robot-aided and space-continuous geometric acquisition

4.2.21, 15:00 Uhr

Prof. Dr. Hans-Berndt Neuner Department of Geodesy, TU Wien
The employment of robots in manufacturing processes of mechanical engineering and civil engineering is continuously increasing. In engineering geodesy, robotic automatic measuring systems have been successfully used for decades for the geometric acquisition and monitoring of measurement objects. Nevertheless, the interaction of our discipline with the above-mentioned fields and especially the integration of engineering geodetic activities into the corresponding superordinated processes results in numerous challenges.Three of these challenges will be discussed in detail in the presentation and concept solutions will be presented based on the research activities of the Department of Engineering Geodesy at the TU Wien. In the first part, an approach for the absolute calibration of robot arms, which is based on measurement procedures of industrial surveying and methods of machine learning, is presented. Subsequently, the effect of the measurement configuration and material properties on reflectorless distance measurement in terrestrial laser scanning is investigated using a robot arm. Finally, a space-continuous approach for the modelling of point clouds of free-form surfaces and the derivation of deformations is discussed.

Glorious Hubs / ENDABGABE

9.2.21, 00:00 Uhr

Prof. Dr. Laura Calbet i Elias
Die Wiederentdeckung der Bahnhofsareale als zentrale Lebensorte der Region Stuttgart Im Kontext von Wohnungsknappheit und Klimawandel bieten die S-Bahn-Stationen im VVS-Gebiet geeignete Bedingungen für ein weiteres Wachstum der Metropolregion. Die Bahnhöfe liegen momentan dennoch oftmals abgelegen am Siedlungsrand und ihr Umfeld bietet weder die Funktionen noch die Attraktivität, die sie zu dezentralen Knotenpunkten einer nachhaltigen Siedlungsentwicklung im Sinne eines transit-oriented-developments machen würden. Die Entwürfe zu den Standorten Böblingen-Hulb, Renningen-Süd und Tamm sollen aufzeigen, wie Bahnhöfe und deren Umfeld zu zentralen Bezugspunkten und damit zu Pilotprojekten für die Entwicklung der Region werden können.

Urban Green and Public Health

9.2.21, 09:45 Uhr

Prof. Dr. Leonie Fischer
This project focused on the relationship between urban green and diverse aspects of public health, such as heat stress, pollution loads, physical activity and mental health. Throughout the project, we explored these relationships from both an ecological and planning/design standpoint in an international context. Here, the students present their final projects, in which they created a design or strategic plan incorporating aspects of urban green to address public health-related challenges of a self-selected site. Presentations are in English and will take place on Webex.

Abschlussrundgang - ein Schulhaus für Stuttgart

10.2.21, 08:00 Uhr

Prof. Alexander Schwarz
Schulen als öffentliche Gebäude sind jedem bekannt. Anders als mit anderen kulturellen Einrichtungen und Gebäuden, hat durch die eigene Schulzeit jeder eigene, persönliche Erinnerungen und Erfahrungen mit der Schule als öffentlichem Gebäude. Über ihre Funktion als reine „Lehranstalt“ hinaus, erfüllen Schulen eine wichtige Funktion als Bezugspunkt des Gemeinwesens in dem auch viele außerschulische Aktivitäten und Veranstaltungen Platz finden. Schulen bieten als städtebaulich wichtige Elemente den Quartieren einen Identifikationspunkt und sollten daher hohe gestalterische und räumliche Anforderungen erfüllen. Da die Schule als Institution eine herausragende Bedeutung bei der Entwicklung und Förderung von jungen Menschen hat, ist es nicht verwunderlich, dass viele auch dem Schulhausbau herausragende Bedeutung beimessen. Die Anforderungen an ein Schulgebäude wirken sich ebenso auf seine Gestalt aus wie das Gebäude selbst später auf seine Nutzer einwirkt. Dabei entsteht ein Wechselspiel an äußeren Einflüssen, die sich mit der Zeit, mit sich ändernden Weltanschauungen und neuen pädagogischenKonzepten verändern und die architektonische Form und Gestaltung der Gebäude maßgeblich bestimmen. So spiegeln Schulgebäude oft das Selbstverständnis einer Gesellschaft und deren jeweiligen Ideale in Bezug auf Bildung und Erziehung und das zugrundeliegende Menschenbild ihrer Zeit wider. In unserem Entwurf für eine Schule in Stuttgart wollen wir untersuchen wie der neue, ganztägige Schultypus, der sich um die entsprechenden pädagogischen Konzepte entwickelt, die Architektur des Schulbaus verändert und in wie fern sich das Konzept der Ganztagsschule auf die Typologie des Schulbaus auswirkt. Conceptboard: https://uni-stuttgart.conceptboard.com/board/pp56-n22a-es2o-g46g-d6r1

IGmA TV

10.2.21, 09:00 Uhr

Prof. Stephan Trüby, Leo Hermann, Philipp Krüpe, Sandra Oehy
Fernsehen bietet seit Jahrzehnten bestens bewährte Hilfe gegen Isolation, Zukunftsängste und geistige Lähmungserscheinungen. Gerade jetzt brauchen wir mehr davon! Seitdem Willy Brandt 1967 – natürlich live im Fernsehen übertragen – den roten Knopf drückte und die Welt auf dem Bildschirm in Farbe erstrahlen ließ, sind aus passiven Zuschauer*innen potenzielle Produzent*innen geworden. Ein Smartphone mit geeigneter App genügt, um in die Welt hinaus zu streamen. Wir wollten nach den Erfahrungen des erstem Lockdowns im Sommersemesters ebenfalls den roten Knopf drücken und produktiv werden: Das IGmA geht auf Sendung. Im Entwurfsstudio wurden in Einzel- und Gruppenarbeit Film- und Videoformate konzipiert und produziert. Die Entwurfsergebnis reichen von dokumentarischen oder fiktionalen Filmen bis zu Interviews, Animationsfilme oder experimentelle Videos. Es ging darum, aus der Lethargie der Onlinelehre wieder in einen Modus der Produktivität zu finden – oder wie wir bei IGmA.TV sagen: „If I can’t stream it, it’s not my revolution“.

Schwarzbrot: Youssef Haidar - Beit Beirut

10.2.21, 18:00 Uhr

Youssef Haidar
Zum Abschluss des Semesters dürfen wir Youssef Haidar aus Beirut mit seinem Projekt Beit Beirut- Museum and Urban Cultural Center bei unserer Vortragsreihe begrüßen.

[Entwurf] Development of lightweight structural systems - Final Presentation

11.2.21, 10:30 Uhr

Jun.-Prof. Dr.-Ing. Arch. Hanaa Dahy
The goal of this Design Studio is to design and develop small scale demonstrators of structural systems using thin profiles. The students work in small groups choosing between two types of structural systems, a bending-active structure or a modular system. The main scope of the studio is to develop form-finding strategies using digital tools and physical scale-models. At the final presentation the students are going to present their development in the form of a PowerPoint presentation. Presentations are in english and will take place on WebEx. | Meeting link: https://unistuttgart.webex.com/unistuttgart-en/j.php?MTID=m3f3563835be5a6c3873679315ace92a2 | Meeting number: 121 481 2665 | Password: 3yBfG7jHhe7

Endrundgang: Moloch Stadt, Idylle Land? - Versuch einer Interpretation

15.2.21, 09:00 Uhr

Prof. Martina Baum
Was ist Stadt? Was ist Land? Gibt es diese Gegensätzlichkeit heute noch? Oder wird sie in Zukunft sogar wieder verstärkt? In einem entwurfsbasierten Forschungsstudio widmen wir uns als kleine Studiogemeinschaft diesen Fragen.

Heat islands // cool places // Endrundgang

17.2.21, 08:00 Uhr

Prof. Böhm, Anna Maria Vogels
Aufgrund der Lage im Talkessel ergeben sich in der Innenstadt Stadt Stuttgarts immer wieder Wetterlagen mit lang andauernden sehr hohen Temperaturen. Der so genannte Wärmeinsel-Effekt (Heat Islands Effect) zeichnet sich aus durch deutlich erhöhte bodennahe Lufttemperaturen. Der Schwerpunkt des Entwurfes liegt somit zum einen in der Untersuchung aber auch in der Entwicklung und Gestaltung öffentli-cher Freiräume und städtischer Strukturen, die das Stadtklima verbessern und die Luftqualität auf lokaler Ebene beeinflussen.

55° Climate Centre Schardscha

18.2.21, 11:00 Uhr

Prof. Martin Ostermann
Schardscha strebt die Gründung eines Wissenschafts- und Besucherzentrums an, das die voranschrei-tende Veränderung des Klimas thematisiert. In einem wissenschaftlichen Ausstel-lungshaus soll ein Bewusstsein für die Problematik einer immer wärmer werdenden Klimazone geschaffen werden. Es werden Ideen für ein Leben in einer bereits fortge-schrittenen Klimaveränderung und technische Lösungen zur Bekämpfung der Erder-wärmung in der Gegenwart gezeigt. Das Gebäude soll Besucher aus der ganzen Welt anziehen und das Verantwortungsbewußtsein der Weltgemeinschaft für den Erhalt des Klimas stärken.

Holz-und Steinbruch

18.2.21, 13:00 Uhr

Markus Lager
Der Holzbau ist dabei sich zu etablieren. Harter Pionierarbeit begeisterter Architekt*Innen und Ingenieuren*Innen ist es zu verdanken, dass allerorts Interesse geweckt ist für die urtümliche, nachhaltige Bauweise. Wir wollen Räume für Freizeit entwickeln, wobei selbst dieser Begriff in Frage zu stellen ist. Nicht erst in der Corona-Ära wird klar, dass Arbeit und Freizeit nicht mehr strikt zu trennen sind. Das Grundstück liegt seit der Verwendung als Kriegsspielplatz brach, die Gebäude verfallen. Die Herausforderungen des Grundstücks liegen in seiner Beschaffenheit und seiner Geschichte. Vor diesem Hintergrund sowie wegen den sich wandelnden Ansprüche an Urlaub und Freizeit beginnt die Aufgabe mit der Erstellung eines Raum- und Funktionsprogramms. Es geht um Konzepte, dem Alltag künftig effizient zu entkommen. Wie weit wird man künftig reisen, um sich zu erholen oder schlicht andere Luft zu schnuppern? Wie wird man reisen? Wie lange dauert Erholung? Gibt es weiterhin klassische Wochenendtrips oder sind die Unterkünfte auch unter der Woche voll belegt? In der Bauklasse Holz geht es selbstverständlich um Holzbau. Der ehemalige Diabas-Steinbruch fordert die Teilnehmer*Innen jedoch zusätzlich heraus, dem Spannungsfeld zwischen regional vorhandenem, bedeutenden Baustoff Holz einerseits und dem ganz lokal vorherrschenden Stein andererseits gerecht zu werden.

Bahnhof mit Anschluss an die Erdgeschichte

19.2.21, 09:00 Uhr

Prof.Grimm, Prof.Siefkes
Endrundgang des interdisziplinären BA-Entwurfs Bahnhof mit Abschluss an die Erdgeschichte

Raum X: ENDABGABE

23.2.21, 08:30 Uhr

Prof. Sybil Kohl, Gastkritiker: Christoph Lenhart
Im internationalen Entwurf „Raum X“ beschäftigen wir uns mit den 3 Künstlerinnen – Monica Bonvicini (*1965), Rebecca Horn (*1944), Ana Mendieta (*1948 +1985) – und ihrem interkulturellen Umfeld. Wir entwickeln plastische Arbeiten/Rauminstallationen in Bezug auf die Thematik des Körperumraums und dessen Beziehung zu Raum.

Projekt Stadt und Landschaft - Abschlussrundgang WS20/21

24.2.21, 08:00 Uhr

Prof. Baum / Prof. Böhm
Das Projekt Stadt und Landschaft findet jedes Wintersemester als Teil der Grundlehre des Bachelor-Studiengangs Architektur und Stadtplanung statt. Für ein rund 15 ha großes Areal am Neckar zwischen Untertürkheim und Wangen wurde ein Konzept entwickelt und zu einem städtebaulich-freiräumlichen Entwurf und Rahmenplan ausgearbeitet. Die Studierenden haben in Dreiergruppen entweder das Areal "Bruckwiesen" oder das Areal "Wangener Hafen" bearbeitet. Die in den Gruppen entstanden verschiedene städtebauliche Visionen für diese Areale werden im Abschlussrundgang vom 23. bis 25 Februar Präsentiert.

Projekt Stadt und Landschaft WS 20/21: Endabgabe

24.2.21, 08:00 Uhr

Prof. Baum / Prof. Böhm
Endabgabe Raum 2 | 9 | 5 | 11

Projekt Stadt und Landschaft - Abschlussrundgang WS20/21

25.2.21, 08:00 Uhr

Prof. Baum / Prof. Böhm
Das Projekt Stadt und Landschaft findet jedes Wintersemester als Teil der Grundlehre des Bachelor-Studiengangs Architektur und Stadtplanung statt. Für ein rund 15 ha großes Areal am Neckar zwischen Untertürkheim und Wangen wurde ein Konzept entwickelt und zu einem städtebaulich-freiräumlichen Entwurf und Rahmenplan ausgearbeitet. Die Studierenden haben in Dreiergruppen entweder das Areal "Bruckwiesen" oder das Areal "Wangener Hafen" bearbeitet. Die in den Gruppen entstanden verschiedene städtebauliche Visionen für diese Areale werden im Abschlussrundgang vom 23. bis 25 Februar Präsentiert.
April

1. Rundgang IP: Luftseilbahn Stuttgart

1.4.21, 06:00 Uhr

Ostermann, Knippers, Schürmann, Kammer, Schreiber
Entwurf einer Seilbahnsation für die Strecke Campus Eiermann <-> BHF Vaihingen

Tragwerke und Konstruktionsprinzipien

27.4.21, 17:00 Uhr

Gastprof. Dr.-Ing. Jochen Stahl
Bauklasse Holz

1. Rundgang IP: Luftseilbahn Stuttgart

28.4.21, 13:00 Uhr

Ostermann, Knippers, Schürmann, Kammer, Schreiber
Auf der Strecke Campus Eiermann bis BHF Vaihingen soll eine Luftseilbahn entsehen. Im Rahmen des IP´s wird eine Berg (und Talstation) dafür entworfen.

1. Rundgang IP: Luftseilbahn Stuttgart

29.4.21, 06:00 Uhr

Ostermann, Knippers, Schürmann, kammer, Schreiber
Entwurf einer Seilbahnstation für die Strecke Campus Eiermann <-> BHF Vaihingen.

Conceptboard Links IP-Rundgang

29.4.21, 06:20 Uhr

Ostermann, Knippers, Schürmann, Kammer, Schreiber
Mai

ifag um 7: Portale

3.5.21, 19:00 Uhr

Prof. Dr. Stefan Bürger, Prof. Dr.-Ing. Stephan Trüby
Spätgotische Portale: Von Eingangsformen und Umgangsformen

Nachverdichten in Holz – Hofhäuser

4.5.21, 13:00 Uhr

Dr.-Ing. Christian Dehlinger
Gastvortrag im Rahmen des Entwurfs "Backyard Stories – Nachverdichtungspotentiale in Stuttgart"

Klima Engineering

4.5.21, 17:00 Uhr

Felix Thumm, Transsolar Stuttgart
Abendvortrag im Rahmen der Lehrveranstaltungen der Bauklasse Holz im SoSe 2021

Klima Engineering, Gastvortrag von Felix Thumm von Transsolar

4.5.21, 17:00 Uhr

Gastprof. Markus Lager
Abendvortrag mit Diskussion

Sommer Teatime mit Prof. Leonie Fischer

6.5.21, 15:00 Uhr

Prof. Dr. Leonie Fischer
Mentoring im BA und MA Architektur und Stadtplanung. Die Teatime ist offen für alle, die sich mit uns oder Kommiliton*innen in Verbindung setzen, die sich austauschen wollen oder eine Frage loswerden möchten. Einfach ein- und dazuschalten. Webex link: https://unistuttgart.webex.com/unistuttgart/j.php?M-TID=mf69d8be057d531defbfef1f0ac110838 Passwort: WypbZ7s5zx5 Meeting-Kennnummer: 121 922 5806

Schaubühne | Schlossfestspiele Ludwigsburg

11.5.21, 09:00 Uhr

Prof. Alexander Schwarz
Mit unserem Entwurf wollen wir uns in diesem Semester der spannenden 5 Residenzschloss Ludwigsburg und Schlosspark, Vogelschau Aufgabe einer temporären Schaubühne zuwenden, die den Bühnen und Zuschauerrängen der Ludwigsburger Schlossfestspiele einen würdigen und angemessenen architektonischen Rahmen geben kann. Dabei bewegen wir uns in der langen Tradition der temporären Festarchitektur und wollen mit unserem Entwurf die vielfältigen Möglichkeiten aufzeigen die diese ephemere Architektur bietet. https://uni-stuttgart.conceptboard.com/board/8bkr-zycp-cfdg-cd5m-6e31

Schaubühne | Schlossfestspiele Ludwigsburg

11.5.21, 09:00 Uhr

Prof. Alexander Schwarz
https://uni-stuttgart.conceptboard.com/board/8bkr-zycp-cfdg-cd5m-6e31 Mit unserem Entwurf wollen wir uns in diesem Semester der spannenden 5 Residenzschloss Ludwigsburg und Schlosspark, Vogelschau Aufgabe einer temporären Schaubühne zuwenden, die den Bühnen und Zuschauerrängen der Ludwigsburger Schlossfestspiele einen würdigen und angemessenen architektonischen Rahmen geben kann. Dabei bewegen wir uns in der langen Tradition der temporären Festarchitektur und wollen mit unserem Entwurf die vielfältigen Möglichkeiten aufzeigen die diese ephemere Architektur bietet.

Das Organ - Bauproduktion in der selbsterneuernden Stadt

11.5.21, 12:00 Uhr

Prof. Ludloff
Der Holzbau bietet die Chance, geht man von der Kreislaufwirtschaft des Waldes aus, das Modell der Marktwirtschaft glaubwürdig in ein nachhaltiges Wirtschaften in Kreisläufen zu transferieren. Urbaner Holzbau gilt mittlerweile als politisches Versprechen, den energetischen und ökologischen Herausforderungen der Stadt begegnen zu können. In den letzten Jahren wurden die Bauordnungen der Bundesländer überarbeitet, um das Bauen mit Holz auch genehmigungsrechtlich zu vereinfachen. In der Stadt beginnt sich der Holzbau über den Geschoss- bis hin zum Hochhausbau zu etablieren. Kann aus dem nachwachsenden Baustoff Holz das Leitmotiv für eine neue Bauproduktion werden und sich damit einhergehend ein neues Verständnis für Architektur entwickeln? Worin liegen die Potentiale einer zukünftigen kohlenstoffneutralen Bauwirtschaft, die Themen wie „graue Energie“, lokale Wertschöpfung, Kreislaufwirtschaft und kooperative Planungsprozesse mit einer neuen Form der Bauproduktion vereinen? „Die produktive Stadt“ ist eines der fünf Schlüsselthemen der IBA 2027 in der Region Stuttgart. Das Schlagwort „produktive Stadt“ bringt dabei verschiedenste Akteure mit unterschiedlichsten Interessen zusammen, deren Agenda einer genaueren Betrachtung bedarf. Das ORGAN, dessen Entwicklung Ziel dieses Entwurfsprojekts ist, versteht sich als „City Construction Lab“. Es bildet den Ausgangspunkt für die modellhafte Entwicklung Stuttgarts zu einer selbsterneuernden Stadt. Zugang und Teilhabe an digitalen Informationen sowie digitalisierte Prozessabläufe verändern Produkte, Produktions- und unsere Lebensweise in radikalster Form. Im Gegenzug verharrt die Stadt, die sich in ihren Grundsätzen als sich ständig erneuernder Organismus versteht, in ihrem traditionellen Form- und Raumvokabular. Hierdurch ist sie bereits zum Trugbild ihrer selbst geworden. Sind wir demnach, auch mit Holzbau, wieder dabei, die Chancen einer Moderne zu verpassen, also unserer Zukunft weniger Gewicht als der Vergangenheit zu verleihen? Es wäre zu kurz gedacht, auf alte Bilder zu vertrauen und ausschließlich das Bauen mit Beton durch das Bauen mit Holz ersetzen zu wollen. Das ORGAN generiert eine völlig neue Bauproduktion und damit ein neues Bild für den notwendigen Raumvorrat der Stadt. Das Entwurfsprojekt schafft Grundlagen für eine lokal verdichtete Raumproduktion und erforscht dessen Nutzbarkeit und Konstruktion als Organ der Stadt. In diesem Sinne stellt der Entwurf ein Experimentierfeld architektonischer Antworten für die zwingend notwendige radikale Erneuerung der Stadtproduktion dar.

Nachverdichten in Holz

11.5.21, 13:00 Uhr

Gastprof. Dr.-Ing. Jochen Stahl
Gastvortrag im Entwurf "Backyard Stories – Nachverdichtungspotentiale in Stuttgart"

"Backyard Stories" – Nachverdichtungspotentiale in Stuttgart

18.5.21, 11:00 Uhr

Prof. J.L. Moro
Seit einigen Jahren zählt Stuttgart hinsichtlich der Wohnkosten zu den teuersten Großstädten Deutschlands. Wohnraum, Büro- und Ladenflächen in zentraler Innenstadtlage sind zu einem kostspieligen Gut geworden. Infolgedessen lässt sich, jüngst zusätzlich durch die Coronakrise beschleunigt, eine zunehmende Stadtflucht beobachten. Oftmals werden insbesondere junge Familien und Geringverdiener nahezu gezwungen, in die breiter werdenden Peripheriezonen auszuweichen. Was wäre, wenn innerstädtische, bisher nicht genutzte Restflächen durch Wohnraum besetzt werden könnten? Welche Potenziale bieten die vielen, kaum beachteten Un- bzw. Nichtorte in unseren Städten? Können diese Flächen zu einem Initialfunken für eine innerstädtische Verdichtung werden? Kann hier unkonventioneller Wohnraum zu bezahlbaren Preisen geschaffen werden? Etliche Projekte aus der jüngeren Kunst- und Architekturgeschichte können hierbei Inspiration liefern, wie mit Minimalflächen im städtischen Raum umgegangenen werden kann: Gordon Matta Clark in New York, Atelier Bow-Wow oder Sou Fujimoto in Tokyo, Arno Brandlhuber in Berlin und viele weitere. Das IEK möchte sich im Sommersemester mit Ihnen auf die Suche nach vergleichbaren Restflächen in Stuttgart begeben und mit experimentellen Nutzungsprogrammen, alternativen Entwurfsstrategien und unkonventionellen architektonischen Konzepten einen Beitrag zu diesem Diskurs liefern. Grundsätzlich wird bei der Aufgabe an eher kleinteilige und partielle Besetzungen von ungenutzten Flächen und Hinterhöfen oder Aufstockungen bestehender Gebäude gedacht. Die individuelle Wahl eines Grundstücks wird als Teil und wichtige Grundlage des Gesamtkonzepts auf der Suche nach denkbaren alternativen Nachverdichtungs-potentialen in Stuttgart betrachtet. Daher ist der Bauplatzsuche besondere Aufmerksamkeit zu Beginn der Bearbeitung zu widmen. Neben der städtebaulichen und gebäudeplanerischen Konzeption sollen auch die konstruktiven Details erarbeitet werden. Dabei sollen Lösungen für eine flexible, nachhaltige und ressourcenschonende Bauweise untersucht werden.

Werkvortrag von Seiler Linhart Architekten

18.5.21, 17:00 Uhr

Prof. Ludloff
im Rahmen der Lehrveranstaltungen der Bauklasse Holz im SoSe 21

Sommer Teatime mit Prof. Markus Allmann

19.5.21, 09:00 Uhr

Prof. Dr. Leonie Fischer
Mentoring im BA und MA Architektur und Stadtplanung. Die Teatime ist offen für alle, die sich mit uns oder Kommiliton*innen in Verbindung setzen, die sich austauschen wollen oder eine Frage loswerden möchten. Einfach ein- und dazuschalten. Webex link: https://meetingsamer11.webex.com/meetingsamer11-es-/j.php?MTID=m6127294102d405a5d104b311b3d0e2f2 Passwort: CWzukavg264 Meeting-Kennnummer: 182 701 0408
Juni

Sommer Teatime mit Prof. Martin Ostermann

2.6.21, 12:00 Uhr

Prof. Dr. Leonie Fischer
Mentoring im BA und MA Architektur und Stadtplanung. Die Teatime ist offen für alle, die sich mit uns oder Kommiliton*innen in Verbindung setzen, die sich austauschen wollen oder eine Frage loswerden möchten. Einfach ein- und dazuschalten. Webex link: https://meetingsamer11.webex.com/meetingsamer11-es-/j.php?MTID=m13f81198eae8ef00397789a2414a4644 Passwort: eBMa9nn7GF3 Meeting-Kennnummer: 182 960 0354

Basics Holzbau – Holzwerkstoffe und ihr materialgerechter Einsatz

8.6.21, 12:30 Uhr

Dr.-Ing. Christian Dehlinger
Gastvortrag im Rahmen des Entwurfs "Backyard Stories" – Nachverdichtungspotentiale in Stuttgart

2. IP-Rundgang

9.6.21, 11:30 Uhr

Ostermann, Knippers, Schürmann, Schreiber, Kammer

2. IP-Rundgang

10.6.21, 06:30 Uhr

Ostermann, Knippers, Schürmann, Schreiber, Kammer

2. IP-Rundgang

11.6.21, 06:00 Uhr

Ostermann, Knippers, Schürmann, Schreiber, Kammer

EE Projekt Rundgang

13.6.21, 15:00 Uhr

Prof Markus Allmann, Prof Kyra Bullert
Zwischenrundgang des 2. Semesters zu den (Vor-)Entwürfen eines Ruderclubs oder Naturfreundhaus in Mühlhausen. Meeting-Kennnummer: 121 606 8882 Passwort: nUU36VNKBg6

ifag um 7: Portale

14.6.21, 19:00 Uhr

Dr. Marion Hilliges, Prof. Dr. Martina Baum
Der Triumph der maniera italiana - Die Keyzerspoort in Antwerpen

RUNDGANG II: Dialog der Körper

15.6.21, 07:30 Uhr

KWM Pia Obermeyer, KWM Pirmin Wollensak
Im Entwurf und dem dazugehörigen Seminar „Texte zu Bildhauerei und Raum“ wollen wir uns in diesem Sommersemester der bildhauerischen Arbeit und dem Raum widmen, der sich zwischen zwei Körpern bildet, sobald diese in Beziehung gesetzt werden. „Ich interessiere mich nicht für die einzelnen Objekte, sondern für die übergreifende Bezie- hung, die Wechselbeziehungen aller Objekte untereinander sowie zwischen ihrer Gesamtheit und dem Leben, den Menschen. Das finde ich wirklich interessant, nicht ein Einzelobjekt.“ – Isamu Noguchi „Wenn jemand die Teile nur um einen Zoll bewegte, würde ich es sofort merken. Der Raum, die Durchsichten hier, dort, wären verändert, alle Beziehungen würden sich ändern.“ – Henry Moore Wie kommunizieren Körper untereinander, welche Wechselbeziehung gehen zwei Körper miteinander und mit ihrem Umraum ein, wie stehen sie in Relation zum Menschen und dessen Wahrnehmung? Im ersten Teil des Entwurfs werden wir mit konkreten Übungen grundlegende bildhauerische Gestaltprinzipien und Prinzipien der Raumwahr- nehmung erörtern. Mit Hilfe wechselnder Mate- rialien und der Verwendung plastischer und zeichnerischer Arbeitstechniken, werden wir die Methode von Bozzetti und Skizzen in Maß- stabssprüngen bis hin zum 1:1 umsetzen. Ziel ist es, einen individuellen bildhaueri- schen Prozess zu erarbeiten, der sich mit dem Thema der abhängigen Wechselbeziehung zwi- schen Körpern beschäftigt. Das Arbeiten mit Nähe, Distanz, Berührung und Zwischenräumen soll eine Spannung zwischen zwei Körpern/ Objekten entstehen lassen. Diese Auseinandersetzung soll im Zentrum der eigenen künstlerischen Position stehen, die zur abschließenden Arbeit führt.

Das Organ. Bauproduktion in der selbsterneuernden Stadt

15.6.21, 08:30 Uhr

Prof. Ludloff
Der Holzbau bietet die Chance, geht man von der Kreislaufwirtschaft des Waldes aus, das Modell der Marktwirtschaft glaubwürdig in ein nachhaltiges Wirtschaften in Kreisläufen zu transferieren. Urbaner Holzbau gilt mittlerweile als politisches Versprechen, den energetischen und ökologischen Herausforderungen der Stadt begegnen zu können. In den letzten Jahren wurden die Bauordnungen der Bundesländer überarbeitet, um das Bauen mit Holz auch genehmigungsrechtlich zu vereinfachen. In der Stadt beginnt sich der Holzbau über den Geschoss- bis hin zum Hochhausbau zu etablieren. Kann aus dem nachwachsenden Baustoff Holz das Leitmotiv für eine neue Bauproduktion werden und sich damit einhergehend ein neues Verständnis für Architektur entwickeln? Worin liegen die Potentiale einer zukünftigen kohlenstoffneutralen Bauwirtschaft, die Themen wie „graue Energie“, lokale Wertschöpfung, Kreislaufwirtschaft und kooperative Planungsprozesse mit einer neuen Form der Bauproduktion vereinen? „Die produktive Stadt“ ist eines der fünf Schlüsselthemen der IBA 2027 in der Region Stuttgart. Das Schlagwort „produktive Stadt“ bringt dabei verschiedenste Akteure mit unterschiedlichsten Interessen zusammen, deren Agenda einer genaueren Betrachtung bedarf. Das ORGAN, dessen Entwicklung Ziel dieses Entwurfsprojekts ist, versteht sich als „City Construction Lab“. Es bildet den Ausgangspunkt für die modellhafte Entwicklung Stuttgarts zu einer selbsterneuernden Stadt. Zugang und Teilhabe an digitalen Informationen sowie digitalisierte Prozessabläufe verändern Produkte, Produktions- und unsere Lebensweise in radikalster Form. Im Gegenzug verharrt die Stadt, die sich in ihren Grundsätzen als sich ständig erneuernder Organismus versteht, in ihrem traditionellen Form- und Raumvokabular. Hierdurch ist sie bereits zum Trugbild ihrer selbst geworden. Sind wir demnach, auch mit Holzbau, wieder dabei, die Chancen einer Moderne zu verpassen, also unserer Zukunft weniger Gewicht als der Vergangenheit zu verleihen? Es wäre zu kurz gedacht, auf alte Bilder zu vertrauen und ausschließlich das Bauen mit Beton durch das Bauen mit Holz ersetzen zu wollen. Das ORGAN generiert eine völlig neue Bauproduktion und damit ein neues Bild für den notwendigen Raumvorrat der Stadt. Das Entwurfsprojekt schafft Grundlagen für eine lokal verdichtete Raumproduktion und erforscht dessen Nutzbarkeit und Konstruktion als Organ der Stadt. In diesem Sinne stellt der Entwurf ein Experimentierfeld architektonischer Antworten für die zwingend notwendige radikale Erneuerung der Stadtproduktion dar.

"Backyard Stories" - Nachverdichtungspotentiale in Stuttgart

15.6.21, 11:00 Uhr

Prof. José Luis Moro
Seit einigen Jahren zählt Stuttgart hinsichtlich der Wohnkosten zu den teuersten Großstädten Deutschlands. Wohnraum, Büro- und Ladenflächen in zentraler Innenstadtlage sind zu einem kostspieligen Gut geworden. Infolgedessen lässt sich, jüngst zusätzlich durch die Coronakrise beschleunigt, eine zunehmende Stadtflucht beobachten. Oftmals werden insbesondere junge Familien und Geringverdiener nahezu gezwungen, in die breiter werdenden Peripheriezonen auszuweichen. Was wäre, wenn innerstädtische, bisher nicht genutzte Restflächen durch Wohnraum besetzt werden könnten? Welche Potenziale bieten die vielen, kaum beachteten Un- bzw. Nichtorte in unseren Städten? Können diese Flächen zu einem Initialfunken für eine innerstädtische Verdichtung werden? Kann hier unkonventioneller Wohnraum zu bezahlbaren Preisen geschaffen werden? Etliche Projekte aus der jüngeren Kunst- und Architekturgeschichte können hierbei Inspiration liefern, wie mit Minimalflächen im städtischen Raum umgegangenen werden kann: Gordon Matta Clark in New York, Atelier Bow-Wow oder Sou Fujimoto in Tokyo, Arno Brandlhuber in Berlin und viele weitere. Das IEK möchte sich im Sommersemester mit Ihnen auf die Suche nach vergleichbaren Restflächen in Stuttgart begeben und mit experimentellen Nutzungsprogrammen, alternativen Entwurfsstrategien und unkonventionellen architektonischen Konzepten einen Beitrag zu diesem Diskurs liefern. Grundsätzlich wird bei der Aufgabe an eher kleinteilige und partielle Besetzungen von ungenutzten Flächen und Hinterhöfen oder Aufstockungen bestehender Gebäude gedacht. Die individuelle Wahl eines Grundstücks wird als Teil und wichtige Grundlage des Gesamtkonzepts auf der Suche nach denkbaren alternativen Nachverdichtungs-potentialen in Stuttgart betrachtet. Daher ist der Bauplatzsuche besondere Aufmerksamkeit zu Beginn der Bearbeitung zu widmen. Neben der städtebaulichen und gebäudeplanerischen Konzeption sollen auch die konstruktiven Details erarbeitet werden. Dabei sollen Lösungen für eine flexible, nachhaltige und ressourcenschonende Bauweise untersucht werden.

EE Projekt Rundgang

16.6.21, 12:00 Uhr

Prof Markus Allmann, Prof Kyra Bullert
Zwischenrundgang des 2. Semesters zu den (Vor-)Entwürfen eines Ruderclubs oder Naturfreundhaus in Mühlhausen. Link kommt noch :-) kann ich dir den noch so schicken Vera? LG Jule das ist mein persönlicher link als Platzhalter

EE Projekt Rundgang

17.6.21, 16:00 Uhr

Prof Markus Allmann, Prof Kyra Bullert
Zwischenrundgang des 2. Semesters zu den (Vor-)Entwürfen eines Ruderclubs oder Naturfreundhaus in Mühlhausen. Link kommt noch :-) kann ich dir den noch so schicken Vera? LG Jule das ist mein persönlicher link als Platzhalter

EE Projekt Rundgang

17.6.21, 16:00 Uhr

Prof Markus Allmann, Prof Kyra Bullert
Zwischenrundgang des 2. Semesters zu den (Vor-)Entwürfen eines Ruderclubs oder Naturfreundhaus in Mühlhausen. Meeting-Kennnummer: 121 606 8882 Passwort: nUU36VNKBg6

EE Projekt Rundgang

18.6.21, 17:00 Uhr

Prof Markus Allmann, Prof Kyra Bullert
Zwischenrundgang des 2. Semesters zu den (Vor-)Entwürfen eines Ruderclubs oder Naturfreundhaus in Mühlhausen. Meeting-Kennnummer: 121 606 8882 Passwort: nUU36VNKBg6

EE Projekt Rundgang

21.6.21, 15:00 Uhr

Prof Markus Allmann, Prof Kyra Bullert
Zweite Hälfte des Zwischenrundgangs des 2. Semesters zu den (Vor-)Entwürfen eines Ruderclubs oder Naturfreundhaus in Mühlhausen. Meeting-Kennnummer: 121 606 8882 Passwort: nUU36VNKBg6

EE Projekt Rundgang

21.6.21, 17:00 Uhr

Prof Markus Allmann, Prof Kyra Bullert
Zweite Hälfte des Zwischenrundgangs des 2. Semesters zu den (Vor-)Entwürfen eines Ruderclubs oder Naturfreundhaus in Mühlhausen. Meeting-Kennnummer: 121 606 8882 Passwort: nUU36VNKBg6

EE Projekt Rundgang

22.6.21, 15:00 Uhr

Prof Markus Allmann, Prof Kyra Bullert
Zweite Hälfte des Zwischenrundgangs des 2. Semesters zu den (Vor-)Entwürfen eines Ruderclubs oder Naturfreundhaus in Mühlhausen. Meeting-Kennnummer: 121 606 8882 Passwort: nUU36VNKBg6

EE Projekt Rundgang

22.6.21, 17:00 Uhr

Prof Markus Allmann, Prof Kyra Bullert
Zweite Hälfte des Zwischenrundgangs des 2. Semesters zu den (Vor-)Entwürfen eines Ruderclubs oder Naturfreundhaus in Mühlhausen. Meeting-Kennnummer: 121 606 8882 Passwort: nUU36VNKBg6

EE Projekt Rundgang

23.6.21, 17:00 Uhr

Prof Markus Allmann, Prof Kyra Bullert
Zweite Hälfte des Zwischenrundgangs des 2. Semesters zu den (Vor-)Entwürfen eines Ruderclubs oder Naturfreundhaus in Mühlhausen. Meeting-Kennnummer: 121 606 8882 Passwort: nUU36VNKBg6

Schaubühne - temporäre Spielstätte im Schloßhof Ludwigsburg

29.6.21, 07:00 Uhr

Prof. Alexander Schwarz
„Im Jahr 1763 war das Festin um ein vielfaches prächtiger als im Jahr zuvor. Diesmal wurde nicht >nur< mit den an ein Wunder grenzenden Wintergärten des Herzogs geprahlt, man hatte zudem auch den gesamten Innenhof des Residenzschlosses verwandelt ...“ Diese historische Einleitung in die Beschreibung der Festarchitektur im Hof des Ludwigsburger Schlosses zeigt die Ursprünge oder vielmehr monarchischen Vorläufer der heute bürgerlichen Ludwigsburger Schlossfestspiele und die weit zurückreichende Tradition der temporären Festarchitektur. Die Ludwigsburger Schlossfestspiele finden, mit dem Ludwigsburger Schloss als Mittelpunkt, seit mittlerweile fast einem Jahrhundert statt und verstehen sich als diskursorientiertes Kulturfestival mit einem Programm in den Bereichen Musik, Tanz und Theater und Literatur. Mit unserem Entwurf wollen wir uns in diesem Semester der spannenden Aufgabe einer temporären Schaubühne zuwenden, die den Bühnen und Zuschauerrängen der Ludwigsburger Schlossfestspiele einen würdigen und angemessenen architektonischen Rahmen geben kann. Dabei bewegen wir uns in der langen Tradition der temporären Festarchitektur und wollen mit unserem Entwurf die vielfältigen Möglichkeiten aufzeigen die diese ephemere Architektur bietet. Wöchentliche Online Veranstaltung via Webex, nach Möglichkeit Präsenz - Rundgänge /- Abgabe Bewerbung über das online Entwurfsvergabeverfahren Die Bearbeitung erfolgt in Zweierteams. 4 Bearbeiter werden gelost, diese benennen jeweils einen nicht gelosten Entwurfspartner. Conceptboard: https://uni-stuttgart.conceptboard.com/board/5u1s-h157-df31-zmcq-bsas

Interim presentations: Stuttgart meets Superblock (Design Studio)

29.6.21, 07:50 Uhr

Prof. Dr. Astrid Ley, Prof. Dr. Leonie Fischer, Dr. Solène Guenat, Franziska Schreiber
In the Urban Design Studio “Stuttgart meets Superblock: Discovering streets as urban living rooms”, we develop visions and urban design ideas for the first superblock to be implemented in Stuttgart from 2022 onwards. The proposed superblock is located in Stuttgart-West and covers the Augustenstraße and adjacent streets including Schwab-, Rotebühl-, Silberburg- and Reinsburgstraße. The Studio collaborates with a number of local stakeholders including the recently founded neighborhood initiative “Superblock Stuttgart-West”. We look at urban streetscapes as an omnipresent structure of the city and a range of related topics including how to enable social connections, improve streetscapes’ ecological structures and ecosystem services provision, and the possibilities and barriers of regulatory frameworks for the implementation of both temporary and permanent design projects. The main focus of this interim presentation is to develop ideas that help transform Stuttgart-West into an attractive quarter that provides for a healthy community within a sustainable environment, with suggestions of experiments helping to reach that goal.

Interim presentations: Stuttgart meets Superblock (Design Studio)

29.6.21, 07:50 Uhr

Prof. Dr. Astrid Ley, Prof. Dr. Leonie Fischer, Dr. Solène Guenat, Franziska Schreiber
In the Urban Design Studio “Stuttgart meets Superblock: Discovering streets as urban living rooms”, we develop visions and urban design ideas for the first superblock to be implemented in Stuttgart from 2022 onwards. The proposed superblock is located in Stuttgart-West and covers the Augustenstraße and adjacent streets including Schwab-, Rotebühl-, Silberburg- and Reinsburgstraße. The Studio collaborates with a number of local stakeholders including the recently founded neighborhood initiative “Superblock Stuttgart-West”. We look at urban streetscapes as an omnipresent structure of the city and a range of related topics including how to enable social connections, improve streetscapes’ ecological structures and ecosystem services provision, and the possibilities and barriers of regulatory frameworks for the implementation of both temporary and permanent design projects. The main focus of this interim presentation is to develop ideas that help transform Stuttgart-West into an attractive quarter that provides for a healthy community within a sustainable environment, with suggestions of experiments helping to reach that goal.
Juli

Schaubühne - temporäre Spielstätte im Schloßhof Ludwigsburg

1.7.21, 07:00 Uhr

Prof. Alexander Schwarz
„Im Jahr 1763 war das Festin um ein vielfaches prächtiger als im Jahr zuvor. Diesmal wurde nicht >nur< mit den an ein Wunder grenzenden Wintergärten des Herzogs geprahlt, man hatte zudem auch den gesamten Innenhof des Residenzschlosses verwandelt ...“ Diese historische Einleitung in die Beschreibung der Festarchitektur im Hof des Ludwigsburger Schlosses zeigt die Ursprünge oder vielmehr monarchischen Vorläufer der heute bürgerlichen Ludwigsburger Schlossfestspiele und die weit zurückreichende Tradition der temporären Festarchitektur. Die Ludwigsburger Schlossfestspiele finden, mit dem Ludwigsburger Schloss als Mittelpunkt, seit mittlerweile fast einem Jahrhundert statt und verstehen sich als diskursorientiertes Kulturfestival mit einem Programm in den Bereichen Musik, Tanz und Theater und Literatur. Mit unserem Entwurf wollen wir uns in diesem Semester der spannenden Aufgabe einer temporären Schaubühne zuwenden, die den Bühnen und Zuschauerrängen der Ludwigsburger Schlossfestspiele einen würdigen und angemessenen architektonischen Rahmen geben kann. Dabei bewegen wir uns in der langen Tradition der temporären Festarchitektur und wollen mit unserem Entwurf die vielfältigen Möglichkeiten aufzeigen die diese ephemere Architektur bietet. Wöchentliche Online Veranstaltung via Webex, nach Möglichkeit Präsenz - Rundgänge /- Abgabe Bewerbung über das online Entwurfsvergabeverfahren Die Bearbeitung erfolgt in Zweierteams. 4 Bearbeiter werden gelost, diese benennen jeweils einen nicht gelosten Entwurfspartner. Conceptboard: https://uni-stuttgart.conceptboard.com/board/5u1s-h157-df31-zmcq-bsas

Sommer Teatime mit Prof. Klaus Jan Philipp

5.7.21, 15:00 Uhr

Prof. Dr. Leonie Fischer
Mentoring im BA und MA Architektur und Stadtplanung. Die Teatime ist offen für alle, die sich mit uns oder Kommiliton*innen in Verbindung setzen, die sich austauschen wollen oder eine Frage loswerden möchten. Einfach ein- und dazuschalten. Webex link: https://meetingsamer11.webex.com/meetingsamer11-es-/j.php?MTID=mc8e4739df2b37e749c25cebe44b8d05f Passwort: J9vz7PxUPZ3 Meeting-Kennnummer: 142 864 4309

"Backyard Stories" - Nachverdichtungspotentiale in Stuttgart

6.7.21, 12:00 Uhr

Prof. José Luis Moro
Seit einigen Jahren zählt Stuttgart hinsichtlich der Wohnkosten zu den teuersten Großstädten Deutschlands. Wohnraum, Büro- und Ladenflächen in zentraler Innenstadtlage sind zu einem kostspieligen Gut geworden. Infolgedessen lässt sich, jüngst zusätzlich durch die Coronakrise beschleunigt, eine zunehmende Stadtflucht beobachten. Oftmals werden insbesondere junge Familien und Geringverdiener nahezu gezwungen, in die breiter werdenden Peripheriezonen auszuweichen. Was wäre, wenn innerstädtische, bisher nicht genutzte Restflächen durch Wohnraum besetzt werden könnten? Welche Potenziale bieten die vielen, kaum beachteten Un- bzw. Nichtorte in unseren Städten? Können diese Flächen zu einem Initialfunken für eine innerstädtische Verdichtung werden? Kann hier unkonventioneller Wohnraum zu bezahlbaren Preisen geschaffen werden? Etliche Projekte aus der jüngeren Kunst- und Architekturgeschichte können hierbei Inspiration liefern, wie mit Minimalflächen im städtischen Raum umgegangenen werden kann: Gordon Matta Clark in New York, Atelier Bow-Wow oder Sou Fujimoto in Tokyo, Arno Brandlhuber in Berlin und viele weitere. Das IEK möchte sich im Sommersemester mit Ihnen auf die Suche nach vergleichbaren Restflächen in Stuttgart begeben und mit experimentellen Nutzungsprogrammen, alternativen Entwurfsstrategien und unkonventionellen architektonischen Konzepten einen Beitrag zu diesem Diskurs liefern. Grundsätzlich wird bei der Aufgabe an eher kleinteilige und partielle Besetzungen von ungenutzten Flächen und Hinterhöfen oder Aufstockungen bestehender Gebäude gedacht. Die individuelle Wahl eines Grundstücks wird als Teil und wichtige Grundlage des Gesamtkonzepts auf der Suche nach denkbaren alternativen Nachverdichtungs-potentialen in Stuttgart betrachtet. Daher ist der Bauplatzsuche besondere Aufmerksamkeit zu Beginn der Bearbeitung zu widmen. Neben der städtebaulichen und gebäudeplanerischen Konzeption sollen auch die konstruktiven Details erarbeitet werden. Dabei sollen Lösungen für eine flexible, nachhaltige und ressourcenschonende Bauweise untersucht werden.

Städtebau-Kolloquium Stuttgart // Aufgetaucht: Orte und Lebensräume für Stuttgart

6.7.21, 16:00 Uhr

Cem Arat und Markus Weismann, asp Architekten
Wir stehen am Beginn eines tiefgreifenden Strukturwandels in unseren Städten. Die Auswirkungen des Klimawandels beginnen, unseren Alltag und unsere Lebensweisen zu beeinflussen. Fragen der Teilhabe sowie veränderte Arbeits- und Produktionsbedingungen verstärken diese Entwicklungen. Wie wollen wir zukünftig wohnen, leben und arbeiten? Wie sehen klimaangepasste Quartiere aus? Wie lassen sich Stadtentwicklung und Biodiversität verbinden? Wie können Konzepte für eine stadtverträgliche Mobilität der Zukunft etabliert und monofunktionale Verkehrsräume zu Orten der Begegnung und des sozialen Austauschs entwickelt werden? Anhand zweier Stuttgarter Beispiele, dem Rahmenplan Stuttgart Rosenstein und dem erfolgreichen Wettbewerbsbeitrag zur Transformation der B14, geht der Vortrag auf langfristige Anforderungen und Erwartungen ein. Die Gestaltung der Transformationsprozesse wird dabei zur zentralen Planungsaufgabe.

3. IP-Rundgang Tag 1

7.7.21, 11:30 Uhr

Ostermann, Knippers, Schürmann, Schreiber, Kammer
Thema: Seilbahnstation in Stuttgart Conceptboard: https://uni-stuttgart.conceptboard.com/board/0hyn-qc3y-6fkx-c2cm-gq42

3. IP-Rundgang Tag 2

8.7.21, 06:30 Uhr

Ostermann, Knippers, Schürmann, Schreiber, Kammer
Thema: Seilbahnstation in Stuttgart Conceptboard: https://uni-stuttgart.conceptboard.com/board/azbe-0404-n7pg-pkzt-784a

3. IP-Rundgang Tag 3

9.7.21, 06:30 Uhr

Ostermann, Knippers, Schürmann, Schreiber, Kammer
Thema: Seilbahnstation in Stuttgart Conceptboard: https://uni-stuttgart.conceptboard.com/board/arpg-tr14-ckyz-i9hr-82p6

Zentrum für Film und Medien

20.7.21, 06:00 Uhr

Prof. Alexander Schwarz
„Die Architektur projiziert einen Raumentwurf in die dreidimensionale Welt. Der Film nimmt diesen Raum und übersetzt ihn in zweidimensionale Bilder, die uns in der Zeit vorgeführt werden.“ Heinz Emigholz Ein Zentrum für Film und Medien soll die Bedeutung des Filmschaffens für die Stadt Stuttgart manifestieren und ihre Bürger in den Diskurs zur Produktion und Rezeption von Bewegtbildern einbinden. Voraussetzung dafür: Ein guter Standort und eine identitätsstiftende Architektur, damit das Filmhaus auch langfristig einen Beitrag zur Kultur Stuttgarts leisten kann. Der prominente Ort ist als Teil des IBA-Quartiers Leonhardsviertel / Züblinareal gefunden und das Projekt soll als erster Baustein des städtebaulichen Wettbewerbs zur B14 umgesetzt werden, in welchem der monofunktionale Straßenraum zum durchgrünten Stadtraum umgestaltet wird. Die architektonische Gestalt kann sich aus der unbestimmten Typologie eines Film- und Medienzentrums mit Werkstätten, Vorstellungsräumen und repräsentativen Ansprüchen frei entwickeln. Der Entwurf darf auch die vielfältigen Beziehungen zwischen den Disziplinen reflektieren: Film verfährt als Kunst der Raumorganisation architektonisch, Architektur wird in einer Art filmischer Dynamik erlebt. Die Zeichenhaftigkeit der Architektur wird im Film bewusst eingesetzt, vermeintlich sprachlose Kulissen spielen eine Rolle.

Dialog der Körper

20.7.21, 07:30 Uhr

KWM Pia Obermeyer, KWM Pirmin Wollensak
Im Entwurf und dem dazugehörigen Seminar „Texte zu Bildhauerei und Raum“ wollen wir uns in diesem Sommersemester der bildhauerischen Arbeit und dem Raum widmen, der sich zwischen zwei Körpern bildet, sobald diese in Beziehung gesetzt werden. „Ich interessiere mich nicht für die einzelnen Objekte, sondern für die übergreifende Bezie- hung, die Wechselbeziehungen aller Objekte untereinander sowie zwischen ihrer Gesamtheit und dem Leben, den Menschen. Das finde ich wirklich interessant, nicht ein Einzelobjekt.“ – Isamu Noguchi „Wenn jemand die Teile nur um einen Zoll bewegte, würde ich es sofort merken. Der Raum, die Durchsichten hier, dort, wären verändert, alle Beziehungen würden sich ändern.“ – Henry Moore Wie kommunizieren Körper untereinander, welche Wechselbeziehung gehen zwei Körper miteinander und mit ihrem Umraum ein, wie stehen sie in Relation zum Menschen und dessen Wahrnehmung? Im ersten Teil des Entwurfs werden wir mit konkreten Übungen grundlegende bildhauerische Gestaltprinzipien und Prinzipien der Raumwahr- nehmung erörtern. Mit Hilfe wechselnder Mate- rialien und der Verwendung plastischer und zeichnerischer Arbeitstechniken, werden wir die Methode von Bozzetti und Skizzen in Maß- stabssprüngen bis hin zum 1:1 umsetzen. Ziel ist es, einen individuellen bildhaueri- schen Prozess zu erarbeiten, der sich mit dem Thema der abhängigen Wechselbeziehung zwi- schen Körpern beschäftigt. Das Arbeiten mit Nähe, Distanz, Berührung und Zwischenräumen soll eine Spannung zwischen zwei Körpern/ Objekten entstehen lassen. Diese Auseinandersetzung soll im Zentrum der eigenen künstlerischen Position stehen, die zur abschließenden Arbeit führt.

Anti-Stuttgart

20.7.21, 12:00 Uhr

Prof. Stephan Trüby, Leo Hermann, Philipp Krüpe, Sandra Oehy
Die Kurzfilme von Student:innen des IGmA nähern sich Stuttgart mit dem Begriff der „bestimmten Negation“, der vom vielleicht berühmtesten Kind der Stadt Stuttgart geprägt wurde: Georg Wilhelm Friedrich Hegel. Ein Grundpfeiler kritischen Denkens ist der Widerstand gegen Fixierung, Schließung und Reaktion. Wenn wir ein Anti-Stuttgart planen wollen, geht es mit Hegel nicht um grundsätzliche Ablehnung, sondern um die kritische, präzise und pointierte Auseinandersetzung mit dem Bestehenden. Dagegensein ist dabei Methode der Erkenntnis und zugleich ein ästhetisches Projekt. In diesem Sinne wollen wir fragen, ob sich aus Kritik ein positives Projekt entwickeln lässt: Gibt es Anti-Räume – und wie könnten diese aussehen?

Städtebau-Kolloquium Stuttgart // Koproduktion aus Kommunalperspektive: Das Steingauquartier in Kirchheim unter Teck

20.7.21, 16:00 Uhr

Gernot Pohl, Abteilungsleiter Städtebau und Baurecht, Kirchheim unter Teck
Das Gebäude als Spiegelbild seiner Bewohner:innen, die Straße als Wohnzimmer der Nachbarschaft, das vielfältige und kleinteilige Quartier als Abbild der Gesellschaft, die gebaute Umwelt als Ergebnis partnerschaftlicher Koproduktion – kurz: Ziele der Europäischen Stadt, die in Kirchheim unter Teck über die Konzeptvergabe mit der Neuen Leipzig-Charta verknüpft werden. Der Kommune kommt dabei neben dem bauleitplanerischen Instrumentarium die Aufgabe zu, die vorhandenen Eigenkräfte der Akteur:innen zu mobilisieren, Ideen für ein vielfältiges Quartier zu unterstützen und den Bauwilligen einen Handlungs- und Verfahrensrahmen zu bieten, innerhalb dessen sie sich verwirklichen, untereinander kooperieren und selbst Verantwortung für ein gutes Quartier übernehmen können.

Schaubühne - temporäre Spielstätte im Schloßhof Ludwigsburg

21.7.21, 12:15 Uhr

Prof. Alexander Schwarz
„Im Jahr 1763 war das Festin um ein vielfaches prächtiger als im Jahr zuvor. Diesmal wurde nicht >nur< mit den an ein Wunder grenzenden Wintergärten des Herzogs geprahlt, man hatte zudem auch den gesamten Innenhof des Residenzschlosses verwandelt ...“ Diese historische Einleitung in die Beschreibung der Festarchitektur im Hof des Ludwigsburger Schlosses zeigt die Ursprünge oder vielmehr monarchischen Vorläufer der heute bürgerlichen Ludwigsburger Schlossfestspiele und die weit zurückreichende Tradition der temporären Festarchitektur. Die Ludwigsburger Schlossfestspiele finden, mit dem Ludwigsburger Schloss als Mittelpunkt, seit mittlerweile fast einem Jahrhundert statt und verstehen sich als diskursorientiertes Kulturfestival mit einem Programm in den Bereichen Musik, Tanz und Theater und Literatur. Mit unserem Entwurf wollen wir uns in diesem Semester der spannenden Aufgabe einer temporären Schaubühne zuwenden, die den Bühnen und Zuschauerrängen der Ludwigsburger Schlossfestspiele einen würdigen und angemessenen architektonischen Rahmen geben kann. Dabei bewegen wir uns in der langen Tradition der temporären Festarchitektur und wollen mit unserem Entwurf die vielfältigen Möglichkeiten aufzeigen die diese ephemere Architektur bietet.

IGMA-DAY

22.7.21, 15:00 Uhr

Das Institut für Grundlagen moderner Architektur und Entwerfen lädt herzlich zum IGmA-Day ein!
17:00 Uhr: Filmscreening JOEDICKE IN JAPAN (1974) Präsentation eines Filmfundes. Feat. Manfred Speidel Im Jahre 1974 reisten Studierende des IGmA mit Jürgen Joedicke nach Japan. Dabei entstand ein eindrückliches und nur selten gezeigtes Filmdokument, das viele der wichtigsten metabolistischen und brutalistischen Architekturen des Landes teils kurz nach ihrer Entstehungszeit zeigt – und sie mitunter in Bildern alter japanischer Schrein- und Tempelanlagen spiegelt. Anlass der Reise war die auch heute wieder aktuelle Fragestellung gewesen, wie eine „humane Stadtgestaltung, z. B. durch Auslagerung der Verkehrsströme“ (J. Joedicke) Realität werden kann. Über die Reise und ihre Folgen diskutiert im Anschluss an das Filmscreening Stephan Trüby mit Manfred Speidel – einem Teilnehmer (und auch Übersetzer auf) dieser Exkursion, der später als Professor für Architekturtheorie an der RWTH Aachen, Bruno-Taut-Experte und Kenner japanischer Architektur international bekannt werden sollte. | 18:30 Uhr: Studio-Talk REKAPITULATION SEMINARE "ARCHITEKTUR ALS BUCH" UND "ALLES ANTI" SOWIE AUSGEWÄHLTE ENTWURFSPRÄSENTATIONEN | Wir freuen uns auf euer Einschalten!

IGMA-DAY c/o ARCH+ features SToA Vol. 13: Innovationsgeschichte im Spiegel der Zeitschrift ARCH+

22.7.21, 18:00 Uhr

Verena Hartbaum, Leo Herrmann, Christa Kamleithner, Philipp Krüpe, Anh-Linh Ngo, Sandra Oehy, Stephan Trüby, Georg Vrachliotis, Karin Wilhelm
20:00 UHR: ARCH+ features SToA INNOVATIONSGESCHICHTE IM SPIEGEL DER ZEITSCHRIFT ARCH+ Gespräch mit Christa Kamleithner, Anh-Linh Ngo, Stephan Trüby, Karin Wilhelm und Georg Vrachliotis, moderiert von Sandra Oehy und Leo Hermann, anlässlich des Abschlusses des vom IGmA geleiteten gleichnamigen Forschungsprojekts (BBSR – Zukunft Bau / Universität Stuttgart). Welche Rolle spielen Architekturzeitschriften bei der Entwicklung und Verbreitung von Innovationen? Welche Veränderungen im Baugeschehen hat der Architekturdiskurs der vergangenen Jahrzehnte vorweggenommen, welche hat er möglicherweise unterschätzt? Diese Fragen hat das Institut für Grundlagen moderner Architektur und Entwerfen (IGmA) der Universität Stuttgart unter der Leitung von Prof. Dr. Stephan Trüby zwei Jahre lang anhand der Zeitschrift ARCH+ untersucht. Gefördert wurde das Forschungsprojekt durch das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) im Rahmen des Innovationsprogramms „Zukunft Bau“. Es entstanden u. a. zahlreiche Videointerviews mit ehemaligen Redakteur*innen der Zeitschrift wie Helga Fassbinder, Nikolaus Kuhnert, Philipp Oswalt, Angelika Schnell und mit Personen aus dem Umfeld der ARCH+ wie Matthias Sauerbruch und Louisa Hutton, Karin Wilhelm, Jacques Herzog, Joachim Krausse und Mike Meiré. Die einzelnen Gespräche fügen sich zu einem Panorama des deutschsprachigen Architekturdiskurses der vergangenen fünf Jahrzehnte und seiner Verflechtungen mit der intellektuellen Linken in der BRD nach 1968. Die Ergebnisse des Forschungsprojekts sind in eine Online-Publikation eingeflossen, die auf der Website des BBSR kostenlos als barrierefreies PDF heruntergeladen werden kann. Zudem entstand die Online-Plattform www.dokumentederarchitektur.de, auf der die Videointerviews aus der Oral History und weiterführende Essays abrufbar sind. Im Rahmen eines Livestreams am 22. Juli 2021 um 20 Uhr wird das Forschungsteam um Prof. Dr. Stephan Trüby die Ergebnisse mit Prof. Dr. Karin Wilhelm, Prof. Dr. Georg Vrachliotis, Dr. Christa Kamleithner und dem Chefredakteur der ARCH+, Anh-Linh Ngo, diskutieren.

"Backyard Stories" – Nachverdichtungspotentiale in Stuttgart

27.7.21, 12:00 Uhr

Prof. J.L. Moro
Seit einigen Jahren zählt Stuttgart hinsichtlich der Wohnkosten zu den teuersten Großstädten Deutschlands. Wohnraum, Büro- und Ladenflächen in zentraler Innenstadtlage sind zu einem kostspieligen Gut geworden. Infolgedessen lässt sich, jüngst zusätzlich durch die Coronakrise beschleunigt, eine zunehmende Stadtflucht beobachten. Oftmals werden insbesondere junge Familien und Geringverdiener nahezu gezwungen, in die breiter werdenden Peripheriezonen auszuweichen. Was wäre, wenn innerstädtische, bisher nicht genutzte Restflächen durch Wohnraum besetzt werden könnten? Welche Potenziale bieten die vielen, kaum beachteten Un- bzw. Nichtorte in unseren Städten? Können diese Flächen zu einem Initialfunken für eine innerstädtische Verdichtung werden? Kann hier unkonventioneller Wohnraum zu bezahlbaren Preisen geschaffen werden? Etliche Projekte aus der jüngeren Kunst- und Architekturgeschichte können hierbei Inspiration liefern, wie mit Minimalflächen im städtischen Raum umgegangenen werden kann: Gordon Matta Clark in New York, Atelier Bow-Wow oder Sou Fujimoto in Tokyo, Arno Brandlhuber in Berlin und viele weitere. Das IEK möchte sich im Sommersemester mit Ihnen auf die Suche nach vergleichbaren Restflächen in Stuttgart begeben und mit experimentellen Nutzungsprogrammen, alternativen Entwurfsstrategien und unkonventionellen architektonischen Konzepten einen Beitrag zu diesem Diskurs liefern. Grundsätzlich wird bei der Aufgabe an eher kleinteilige und partielle Besetzungen von ungenutzten Flächen und Hinterhöfen oder Aufstockungen bestehender Gebäude gedacht. Die individuelle Wahl eines Grundstücks wird als Teil und wichtige Grundlage des Gesamtkonzepts auf der Suche nach denkbaren alternativen Nachverdichtungs-potentialen in Stuttgart betrachtet. Daher ist der Bauplatzsuche besondere Aufmerksamkeit zu Beginn der Bearbeitung zu widmen. Neben der städtebaulichen und gebäudeplanerischen Konzeption sollen auch die konstruktiven Details erarbeitet werden. Dabei sollen Lösungen für eine flexible, nachhaltige und ressourcenschonende Bauweise untersucht werden.

Integriertes Projekt

28.7.21, 05:30 Uhr

Prof. Martin Ostermann, Prof. Peter Schürmann, Prof. Jan Knippers, Prof. Jürgen Schreiber
.

IP Schlussrundgang: Luftseilbahn Stuttgart

28.7.21, 05:30 Uhr

Ostermann, Knippers, Schürmann, Schreiber, Kammer
Seit mehr als 100 Jahren ist die Stadt Stuttgart Vorreiter in Themen der Mobilität. Angefangen mit der Erfindung und Produktion des Automobils durch Gottlieb Daimler und Carl Benz, über die Schiene mit ihren innovativsten Bahnhöfen der jeweiligen Zeit bis zum Einsatz alpiner Transportsysteme mit der „Zacke“, Zahnradbahn, 1884 oder der Standseilbahn 1929. Aufgrund der besonderen Lage und der verkehrstechnischen Situation verlangten die jeweils eingesetzten Systeme neue Konzepte und Lösungen für die Integration in den baulichen Kontext der Stadt. Dieser wurde im Sinne der „Autogerechten Stadt“ umgeplant, Schienen und Bahnhöfe unter die Erde gelegt und die „Zacke“ prominent in den neugestalteten Marienplatz integriert. Die Stadt Stuttgart möchte wieder Ausgangspunkt einer dieser neuen Zukunftsperspektive sein und fördert die Planung einer urbanen Luftseilbahn. Diese stellt eine kostenreduzierte Alternative zum nachträglichen Bau neuer Verkehrswege dar und soll das Problem der überfüllten Straßen, teuren Tunnelbauten und den steigenden Transportzahlen entgegenwirken. Zudem findet dadurch eine Steigerung der Diversität von umweltfreundlichen Transportsystemen statt. In einer Machbarkeitsstudie wurden mehrere Trassen untersucht. Die vielversprechendste ist die Verbindung des Flughafens über den Bahnhof Vaihingen mit dem Campus Eiermann. Dieses Areal, geplant von dem Architekt Egon Eiermann für das Software Unternehmen IBM, ist seit 2009 weitgehend ungenutzt und ist verkehrstechnisch nicht mit dem ÖPVN zu erreichen. Eine neue Seilbahn mit der ein Anschluss an das Stadtgebiet und den Flughafen realisiert würde, ist ein Gesichtspunkt des Reaktivierungsplans. Die Stadt Stuttgart erwartet eine architektonisch hochwertige Lösung, bei der sich die neuen Seilbahnstationen angemessen und zeitgemäß einfügen und in der architektonischen Wirkung von Material, Fassade und Tragwerk die neue Mobilität widerspiegeln.

Integriertes Projekt

29.7.21, 05:30 Uhr

Prof. Martin Ostermann, Prof. Peter Schürmann, Prof. Jan Knippers, Prof. Jürgen Schreiber
.

IP Schlussrundgang: Luftseilbahn Stuttgart

29.7.21, 05:30 Uhr

Ostermann, Knippers, Schürmann, Schreiber, Kammer
Seit mehr als 100 Jahren ist die Stadt Stuttgart Vorreiter in Themen der Mobilität. Angefangen mit der Erfindung und Produktion des Automobils durch Gottlieb Daimler und Carl Benz, über die Schiene mit ihren innovativsten Bahnhöfen der jeweiligen Zeit bis zum Einsatz alpiner Transportsysteme mit der „Zacke“, Zahnradbahn, 1884 oder der Standseilbahn 1929. Aufgrund der besonderen Lage und der verkehrstechnischen Situation verlangten die jeweils eingesetzten Systeme neue Konzepte und Lösungen für die Integration in den baulichen Kontext der Stadt. Dieser wurde im Sinne der „Autogerechten Stadt“ umgeplant, Schienen und Bahnhöfe unter die Erde gelegt und die „Zacke“ prominent in den neugestalteten Marienplatz integriert. Die Stadt Stuttgart möchte wieder Ausgangspunkt einer dieser neuen Zukunftsperspektive sein und fördert die Planung einer urbanen Luftseilbahn. Diese stellt eine kostenreduzierte Alternative zum nachträglichen Bau neuer Verkehrswege dar und soll das Problem der überfüllten Straßen, teuren Tunnelbauten und den steigenden Transportzahlen entgegenwirken. Zudem findet dadurch eine Steigerung der Diversität von umweltfreundlichen Transportsystemen statt. In einer Machbarkeitsstudie wurden mehrere Trassen untersucht. Die vielversprechendste ist die Verbindung des Flughafens über den Bahnhof Vaihingen mit dem Campus Eiermann. Dieses Areal, geplant von dem Architekt Egon Eiermann für das Software Unternehmen IBM, ist seit 2009 weitgehend ungenutzt und ist verkehrstechnisch nicht mit dem ÖPVN zu erreichen. Eine neue Seilbahn mit der ein Anschluss an das Stadtgebiet und den Flughafen realisiert würde, ist ein Gesichtspunkt des Reaktivierungsplans. Die Stadt Stuttgart erwartet eine architektonisch hochwertige Lösung, bei der sich die neuen Seilbahnstationen angemessen und zeitgemäß einfügen und in der architektonischen Wirkung von Material, Fassade und Tragwerk die neue Mobilität widerspiegeln.

Integriertes Projekt

30.7.21, 06:00 Uhr

Prof. Martin Ostermann, Prof. Peter Schürmann, Prof. Jan Knippers, Prof. Jürgen Schreiber
.

IP Schlussrundgang: Luftseilbahn Stuttgart

30.7.21, 06:00 Uhr

Ostermann, Knippers, Schürmann, Schreiber, Kammer
Seit mehr als 100 Jahren ist die Stadt Stuttgart Vorreiter in Themen der Mobilität. Angefangen mit der Erfindung und Produktion des Automobils durch Gottlieb Daimler und Carl Benz, über die Schiene mit ihren innovativsten Bahnhöfen der jeweiligen Zeit bis zum Einsatz alpiner Transportsysteme mit der „Zacke“, Zahnradbahn, 1884 oder der Standseilbahn 1929. Aufgrund der besonderen Lage und der verkehrstechnischen Situation verlangten die jeweils eingesetzten Systeme neue Konzepte und Lösungen für die Integration in den baulichen Kontext der Stadt. Dieser wurde im Sinne der „Autogerechten Stadt“ umgeplant, Schienen und Bahnhöfe unter die Erde gelegt und die „Zacke“ prominent in den neugestalteten Marienplatz integriert. Die Stadt Stuttgart möchte wieder Ausgangspunkt einer dieser neuen Zukunftsperspektive sein und fördert die Planung einer urbanen Luftseilbahn. Diese stellt eine kostenreduzierte Alternative zum nachträglichen Bau neuer Verkehrswege dar und soll das Problem der überfüllten Straßen, teuren Tunnelbauten und den steigenden Transportzahlen entgegenwirken. Zudem findet dadurch eine Steigerung der Diversität von umweltfreundlichen Transportsystemen statt. In einer Machbarkeitsstudie wurden mehrere Trassen untersucht. Die vielversprechendste ist die Verbindung des Flughafens über den Bahnhof Vaihingen mit dem Campus Eiermann. Dieses Areal, geplant von dem Architekt Egon Eiermann für das Software Unternehmen IBM, ist seit 2009 weitgehend ungenutzt und ist verkehrstechnisch nicht mit dem ÖPVN zu erreichen. Eine neue Seilbahn mit der ein Anschluss an das Stadtgebiet und den Flughafen realisiert würde, ist ein Gesichtspunkt des Reaktivierungsplans. Die Stadt Stuttgart erwartet eine architektonisch hochwertige Lösung, bei der sich die neuen Seilbahnstationen angemessen und zeitgemäß einfügen und in der architektonischen Wirkung von Material, Fassade und Tragwerk die neue Mobilität widerspiegeln.
2020
Juli

Uncover BadCannsatt (Integrated Research Design II studio)

14.7.20, 09:45 Uhr

Leonie Fisher (ILPÖ) , Astrid Ley (SI)
Stuttgart ist der viertgrößte Ballungsraum der Bundesrepublik und bietet seinen Bürgerinnen und Bürgern eine hohe Lebensqualität. Dennoch gibt es zahlreiche städtische Herausforderungen, die es zu meistern gilt. Wie kann Stuttgart den Wandel zu einer sozial gerechten, kulturell vielfältigen und ökologisch verantwortlichen Stadt vorantreiben? Die Aufgabe lautet, langfristige Transformationskonzepte für Stuttgarts größten Stadtteil, Bad Cannstatt zu entwickeln. Dabei bilden stets drei Faktoren die Basis der forschungsbasierten Planung: Fokusräume, Fokusakteure, Fokusthemen. Das Ziel sind Strategien und Projekte mit einem integrierten Ansatz auf Stadtteilebene. “Integriert” bedeutet in diesem Kontext, Umwelt, Gebäude und soziale Aspekte gemeinsam zu denken und ganzheitliche Visionen zu formulieren, die auf Basis der tatsächlichen Gegebenheiten vor Ort im co-kreativen Entwurfsmodus entwickelt werden. Der Schwerpunkt liegt auf der Entwicklung von Strategien, die dazu beitragen, Bad Cannstatt in einen attraktiven Stadtteil zu verwandeln, der die Bedarfe einer vielfältigen, lokalen Gemeinschaft aufnimmt, weiterentwickelt und darüber hinaus neue Themen platziert, vernachlässigte Orte weiterentwickelt und akteurskonstellationen für eine gemeinwohlorientierte Stadtteilentwicklung illustriert. Wir freuen uns, Ihnen während des Sommersemesters anhand von 12 studentischen Projekten die Potenziale Bad Cannstatts aufzuzeigen. https://badcannstatt-strategien.info/

Vokabular einer Metaeuropäischen Stadt

14.7.20, 10:00 Uhr

Prof. Trüby

Intermodales Verkehrsdrehkreuz am Flughafen Leipzig/Halle (Bachelor)

21.7.20, 09:00 Uhr

Prof. Ostermann
...

Elektrotankstelle Kassel-Ost an der Bundesautobahn A7

21.7.20, 11:00 Uhr

Prof. Moro
...

AUSZEIT | unsere Welt nach 2020

23.7.20, 13:30 Uhr

Prof. Allmann, Co-Prüfer Prof. Trüby
Die Beschäftigung mit verschiedenen Themen ausgelöst oder beeinflusst durch das Coronavirus

Intermodales Verkehrsdrehkreuz am Flughafen Leipzig/Halle

30.7.20, 09:00 Uhr

Prof. Ostermann
...
August

Up to 10! - ein urbanes Holzhochhaus für die IBA27

11.8.20, 11:00 Uhr

Prof. J.L. Moro
Im Zuge der Internationalen Bauausstellung (IBA) StadtRegion Stuttgart 2027 soll das Ludwigsburger Bahnhofsquartier mit dem daran anschließenden Keplerdreieck zu einem neuen attraktiven Viertel inmitten des Stadtzentrums transformiert werden. Unser Entwurf sieht in diesem Kontext die Schaffung von flexiblen Nutzflächen in Form eines zehn- bis fünfzehngeschossigen Hochhauses in Holz- bzw. Holzhybridbauweise vor. Wichtige Parameter des Entwurfs sind die aktive Auseinandersetzung mit den technologischen Möglichkeiten des Holzbaus und die Organisation zukunftsorientierter Büro-, Hotel- und Wohnungsgrundrissen in Verbindung mit der Gestaltung einer attraktiven Erdgeschosszone für ein neues vitales Stadtleben.
November

Stoffwechsel. Potenziale eines Prinzips

17.11.20, 11:00 Uhr

Prof.Dr.Dr.h.c. Ákos Moravánszky
Das Prinzip des Stoffwechsels wurde von Gottfried Semper als wichtigen Baustein seiner Theorie ausgearbeitet. Er erklärte damit das Phänomen der Materialverwandlung in der Architektur. Heute wird das kreative Potenzial dieses Konzepts erkannt und weiter entfaltet.

55° Climate Centre Schardscha

26.11.20, 13:00 Uhr

Prof. Martin Ostermann
Schardscha strebt die Gründung eines Wissenschafts- und Besucherzentrums an, das die voranschrei-tende Veränderung des Klimas thematisiert. In einem wissenschaftlichen Ausstel-lungshaus soll ein Bewusstsein für die Problematik einer immer wärmer werdenden Klimazone geschaffen werden. Es werden Ideen für ein Leben in einer bereits fortge-schrittenen Klimaveränderung und technische Lösungen zur Bekämpfung der Erder-wärmung in der Gegenwart gezeigt. Das Gebäude soll Besucher aus der ganzen Welt anziehen und das Verantwortungsbewußtsein der Weltgemeinschaft für den Erhalt des Klimas stärken.
Dezember

Raum X: RUNDGANG I

1.12.20, 08:30 Uhr

Prof. Sybil Kohl
Im internationalen Entwurf „Raum X“ beschäftigen wir uns mit den 3 Künstlerinnen – Monica Bonvicini (*1965), Rebecca Horn (*1944), Ana Mendieta (*1948 +1985) – und ihrem interkulturellen Umfeld. Wir entwickeln plastische Arbeiten/Rauminstallationen im Bezug auf die Thematik des Körperumraums und dessen Beziehung zu Raum.

2. Rundgang - Lernende Atmosphären

2.12.20, 00:00 Uhr

Prof. Lucio Blandini
Wie können Künstliche Intelligenzen unseren Begriff von Atmosphäre neu prägen?

Urban Hybrid IBA27 - ein Baustein der Vielfalt für die neue Stadtgesellschaft in Böblingen

8.12.20, 12:00 Uhr

Prof. J.L. Moro
Das Postareal in Böblingen befindet sich an einer Schlüsselstelle zwischen Bahnhof und Fußgängerzone. An dieser prägnanten Eingangssituation in die Böblinger Unterstadt kann das etwa 6.000 m² große Grundstück eine zentrale Rolle zur Aufwertung des Stadtzentrums spielen. Derzeit wird das Areal mit seiner brutalistisch abweisenden Bausubstanz aus den frühen 1970er Jahren ausschließlich gewerblich genutzt. Im Zuge der Internationalen Bauausstellung (IBA) StadtRegion Stuttgart 2027 soll hier ein hochverdichteter Stadtbaustein mit vielfältigem Nutzungsangebot für ein vitales urbanes Leben entstehen. In diesem Zusammenhang sind anspruchsvolle und grundlegend neuartige Ideen zur Entwicklung des Areals gesucht. Wie leben, wohnen und arbeiten wir im digitalen und globalen Zeitalter? Welche Wohnformen werden künftig gefragt sein? Welches Erscheinungsbild trägt das Post-Corona-Stadtleben und welchen Einfluss hat dies auf Architektur und Stadtplanung? In einer ersten Analysephase sollen auf diese und weitere Fragen stichhaltige Antworten gefunden werden, um eine Grundlage für die Entwicklung eines schlüssigen architektonischen Konzeptes für das Postareal bereitzustellen. Ergänzend zu den eigenen Untersuchungen können dabei die im Rahmen eines gegenwärtig stattfindenden Bürgerbeteilungsverfahren erlangten Ergebnisse mit einbezogen werden. Neben der städtebaulichen und gebäudeplanerischen Konzeption sollen insbesondere die konstruktiven Details bearbeitet werden. Dabei sollen Lösungen für eine flexible, nachhaltige und ressourcenschonende Bauweise untersucht werden. Der Entwurf wird in Kooperation mit dem Stadtplanungsamt Böblingen, der Böblinger Baugesellschaft und Vertretern der IBA27 ausgegeben. Eine an die Projektarbeit anschließende Ausstellung und Veröffentlichung der Entwürfe ist geplant. Die interdisziplinäre Zusammenarbeit in Teams mit Studierenden der Fakultät 2 (Bau- und Umweltingenieurwissenschaften) ist ausdrücklich erwünscht (ausgenommen sind aus prüfungsrechtlichen Gründen hiervon die Abschlussarbeiten).

Ein Theater für Zürich

15.12.20, 13:00 Uhr

Prof. Alexander Schwarz
Das Schauspielhaus Zürich kann im Vergleich zu seiner Bedeutung als eines der renommiertesten deutschsprachigen Theater mit seinen beiden Standorten in Zürich keine angemessene Spielstätte vorweisen. Während der traditionelle „Pfauen“ am Helmplatz eine zwar schöne, aber dennoch zu kleine Bühne aufweist, liegt der zweite Spielort im ehemaligen Industrieareal „am Schiffbau“ zu dezentral. Die Überlegung eines Ersatzneubaus für die Spielstätte am Helmplatz wurde wegen Bedenken der Denkmalpflege verworfen und damit die Gelegenheit vertan, das Haupthaus den Ansprüchen an ein großstädtisches Theater anzupassen. Dennoch ist die Frage für ein neues Zürcher Schauspielhaus weiterhin offen. Unser Semesterentwurf „Schauspielhaus“ soll deshalb einen neuen, progressiven, kulturellen Schwerpunkt in der Innenstadt herstellen, der der Bedeutung seines Ensembles auf architektonische Art gerecht wird.

55° Climate Centre Schardscha

17.12.20, 13:00 Uhr

Prof. Ostermann
Der 2. Rundgang des Entwurfs Schardscha am IBK2

2. Rundgang ein Schulhaus für Stuttgart - Teil I

21.12.20, 12:00 Uhr

Prof. Alexander Schwarz
In unserem Entwurf für eine Schule in Stuttgart wollen wir untersuchen wie der neue, ganztägige Schultypus, der sich um die entsprechenden pädagogischen Konzepte entwickelt, die Architektur des Schulbaus verändert und in wie fern sich das Konzept der Ganztagsschule auf die Typologie des Schulbaus auswirkt. Dabei soll das umfangreiche Raumprogramm für eine Gesamtschule in ein heterogenes Umfeld in Bad Cannstatt integriert werden, welches durch drei bereits bestehende Schulgebäude geprägt wird. Die bestehenden Schulgebäude können - jedes für sich genommen - in den Neubau integriert werden, es ist jedoch ebenso möglich den Schulneubau komplett unabhängig des Gebäudebestands zu planen.

2. Rundgang Ein Schulhaus für Stuttgart - Teil II

22.12.20, 08:00 Uhr

Prof. Alexander Schwarz
In unserem Entwurf für eine Schule in Stuttgart wollen wir untersuchen wie der neue, ganztägige Schultypus, der sich um die entsprechenden pädagogischen Konzepte entwickelt, die Architektur des Schulbaus verändert und in wie fern sich das Konzept der Ganztagsschule auf die Typologie des Schulbaus auswirkt. Dabei soll das umfangreiche Raumprogramm für eine Gesamtschule in ein heterogenes Umfeld in Bad Cannstatt integriert werden, welches durch drei bereits bestehende Schulgebäude geprägt wird. Die bestehenden Schulgebäude können - jedes für sich genommen - in den Neubau integriert werden, es ist jedoch ebenso möglich den Schulneubau komplett unabhängig des Gebäudebestands zu planen.

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